Skandalöser Umgang mit Tieren!

Der skandalöse Umgang mit den Tieren!

Was sind die Tiere in den Augen der Menschen? Sie sind Fleisch-, Pelz- und Milchlieferanten, Legemaschinen, Zielscheiben, Wertanlagen, Sportgeräte, Versuchstiere, Spielzeug – nur die Interessen der Menschen zählen. Die Tiere sind ausgeliefert. Freiheit, körperliche Unversehrtheit und das Leben sind auch Grundbedürfnisse der Tiere! Die Menschen „gewähren“ ihnen diese nicht.

Die Erde wurde nicht nur für die Menschen geschaffen. Niemand hat das Recht, Tiere zu missbrauchen, auszubeuten und zu quälen. Täglich sterben Tierarten aus. Tag für Tag werden Tiere zu Tode gemartert. Tag für Tag vegetieren Tiere in qualvollen Haltungsbedingungen. Tiere sind ebenso wie die „Krone der Schöpfung“ leidensfähige Lebewesen. Leider ist es jedoch so, dass die meisten „Verbraucher“, die Politiker, die Justizangestellten und die für den Tierschutz zuständigen Beamten das Elend der Tiere unter ferner liefen sehen – und auch dementsprechend handeln bzw. kaufen.

Das Tierschutzgesetz ist nicht das Papier wert, auf dem es steht und auch die Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz ist nur Augenwischerei. Oder hat sich die Situation der Tiere verbessert?? Besonders die „Verbraucher“ müssen viel kritischer das betrachten, was sie verbrauchen. Man sollte sich doch einfach die Frage stellen, wie das, was man konsumiert, hergestellt wurde.

Ein Mensch ohne Mitleid ist keiner anderen Tugend fähig, nicht fähig, nach dem Sinn der Religion zu handeln. Ohne Mitleid ist der Mensch das fürchterlichste Ungeheuer auf Erden. (J. – J. Rousseau)

Warum können die Menschen nicht gegenüber sich selbst und anderen Lebewesen friedlich und human  sein?

Tiere von der Speisekarte!

AKTIVE SOLIDARITÄT    vonHelmut F. Kaplan

Gewalt ist eine schwierige und wichtige Frage in der Tierrechtsbewegung. Deshalb ist hier nichts schädlicher als verschwommene Gedanken und Gefühle. Im folgenden soll ein Beitrag zu einer differenzierten und rationalen Diskussion geleistet werden. Dazu bedarf es zunächst einmal der Unterscheidung zwischen den verschiedenen Formen von Gewalt: Gewalt gegen Personen oder Gewalt gegen Sachen? Und bei Gewalt gegen Sachen: Gewalt gegen welche Sachen? Schließlich ist es ein Unterschied, ob ich einen Panzer oder einen Krankenwagen zerstöre, ob ich die Ausrüstung eines Arztes oder eines Einbrechers kaputtmache!

Und: wer die Gleisanlagen nach Ausschwitz zerstört hätte, hätte auch Gewalt ausgeübt. Damit sind wir bei einem zentralen Punkt: bei Motivation und Zielsetzung von Gewalt. Niemand in der Tierrechtsbewegung wird Gewalt um der Gewalt oder Zerstörung willen anwenden. Vielmehr geht es immer und ausschließlich um die Linderung und Verhinderung von Leiden .Das kann gar nicht oft und deutlich genug gesagt werden. Es geht um die Verhinderung und Verminderung des Leidens von absolut unschuldigen Wesen! Und um dies zu erreichen, kann Gewalt nicht nur zulässig, sondern auch geboten sein. Man denke nur an die Sklaverei: Sklavenbefreiungen erfolgten immer gegen das Gesetz und oft mit Gewalt. Oder die Konzentrationslager im Zweiten Weltkrieg: wäre eine Befreiung nicht richtig gewesen – auch mit Gewalt? Besonders deutlich wird die prinzipiell mögliche moralische Legitimität von Gewalt am Beispiel Ex-Jugoslawien: wäre die gewaltsame Befreiung der Folter-, Vergewaltigungs- und Hinrichtungslager nicht richtig gewesen?

Gewaltverzicht resultiert keineswegs immer aus hehrer, nobler Gesinnung. Er kann auch Ausdruck von Feigheit, Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit sein. Im Zusammenhang mit der Tierrechtsbewegung wird die Gewaltfrage oft besonders verzerrt dargestellt und wahrgenommen. Es wird so getan, als hätten wir eine friedliche Situation, in der es darum ginge, ob und wann dieser Friede von bösen Tierrechtlern gestört würde.

Die Wirklichkeit sieht freilich völlig anders aus: während in der Tierrechtsbewegung über Gewalt diskutiert wird, ist sie auf Seiten der Tiermörder längst tägliche Realität .Denn was bei der Jagd, bei Tierversuchen und in Schlachthöfen ununterbrochen und mitten unter uns passiert, ist Gewalt – Gewalt in ihrer gemeinsten und schrecklichsten Form! Die Frage lautet daher nicht: wann beginnen Tierrechtler mit Gewalt? Sondern: wann reagieren Tierrechtler auf die vorhandene Gewalt? “Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi. Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka“, schrieb der jüdische Nobelpreisträger Isaac Beshavis Singer. Was Tiere anbelangt,  sind alle Staaten Unrechtsstaaten. Dass dies nicht hohles Pathos, sondern bittere Realität ist, kann jeder daran erkennen, dass wir zwar formal Tierschutzgesetze haben, dass damit aber real auch die größten Verbrechen gegen Tiere vereinbar sind. Da Tiere keine Rechte haben, werden Tierrechtler automatisch in die Illegalität gedrängt. Wer Rechtlosen helfen will, muss haltlose Gesetze brechen.

Eine entscheidende Frage ist: dürfen auch Menschen angegriffen werden, ist auch Gewalt gegen Personen zulässig? Dazu ist zunächst zu sagen, dass in diesem Zusammenhang meist eine unerträgliche Heuchelei im Spiel ist: während an Tieren tagaus tagein die abscheulichsten Gewaltverbrechen verübt werden, ist urplötzlich pathetischer Pazifismus angesagt, wenn es darum geht, diesen Gewalttätern das Handwerk zu legen! Aber die Tierrechtsbewegung ist ohnehin eine Friedensbewegung, die immer den Weg der geringsten Gewalt geht. Um einen Tiertransporter zu stoppen, braucht nicht der Fahrer angegriffen zu werden – es genügt, die Reifen des Autos zu zerstechen. Und um Schlachtungen zu verhindern, müssen nicht die Schlächter attackiert werden, es genügt, ihre Mordwerkzeuge unbrauchbar zu machen.

Robert Jungk hat den Menschen angesichts der tödlichen Atomgefahren zugerufen: „Macht kaputt, was euch kaputt macht! “Das ist Notwehr. Tiere können nicht kaputt machen, was sie kaputtmacht, deshalb müssen wir das für sie tun. Das ist solidarische Notwehr. Um sie aus ihren KZ’s zu befreien, müssen die Käfige aufgebrochen werden. Um sie vor Folter, sprich Tierversuchen, zu verschonen, müssen die Folterinstrumente zerschlagen werden. Um sie vor Hinrichtungen, sprich Schlachtungen zu bewahren, müssen die Schlachthöfe abgerissen werden. Diese Gewalt schadet zwar Geräten aus Eisen und Stahl, aber sie schützt Leben aus Fleisch und Blut. Solch helfende Gewalt ist nichts anderes als ein Akt der Nächstenliebe. Und wenn diese aktive Solidarität mit Unschuldigen und Wehrlosen gegen bestehende Gesetze verstößt, dann ist es höchste Zeit, neue Gesetze zu schaffen!

 Es gab mal einen Moment am Beginn, da hätte man NEIN sagen müssen Das ist nicht geschehen. Jetzt halten weit über 90 % der Menschen dies für normal und zahlen noch dafür.

„Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.“ (Edmund Burke 1729-1779, irischer Schriftsteller, Philosoph)

Bentham, Jeremias (1748-1832), Englischer Philosoph und Sozialreformer

Die Frage hat für die Menschen nicht zu lauten: Können die Tiere denken? Sondern sie hat zu lauten: Können die Tiere leiden?
Darüber aber gibt es wohl keinen Streit, und das Wissen um diese Leidensfähigkeit muss daher die Hauptsache sein bei jeder Betrachtung der Tierseele durch den Menschen. 

Der Tag mag kommen, an dem der Rest der belebten Schöpfung jene Rechte erwerben wird, die ihm nur von der Hand der Tyrannei vorenthalten werden konnten. Die Franzosen haben bereits entdeckt, dass die Schwärze der Haut kein Grund ist, ein menschliches Wesen hilflos der Laune eines Peinigers auszuliefern. Vielleicht wird eines Tages erkannt werden, dass die Anzahl der Beine, die Behaarung der Haut oder die Endung des Kreuzbeins ebenso wenig Gründe dafür sind, ein empfindendes Wesen diesem Schicksal zu überlassen. Was sonst sollte die unüberschreitbare Linie ausmachen? Ist es die Fähigkeit des Verstandes oder vielleicht die Fähigkeit der Rede? Ein voll ausgewachsenes Pferd aber oder ein Hund ist ungleich verständiger und mitteilsamer als ein einen Tag oder eine Woche alter Säugling oder sogar als ein Säugling von einem Monat. Doch selbst wenn es anders wäre, was würde das ausmachen? Die Frage ist nicht: Können sie denken? Können sie sprechen? Sondern: Können sie leiden?


Quelle: Jeremias Bentham: Introduction to the Principles of Morals and Legislation, London 1789, S. 60.

 Der nachfolgende Film, der die Träume unseres Planeten zeigt, sollte alle Menschen vom Egoismus weg und zum Nachdenken und zu mehr Mitgefühl anregen, denn nur er ist in der Lage, den langsamsterbenden Planeten und alles Leben auf ihm, noch zu retten:

http://www.youtube.com/watch?v=lh_MhJWcZwc

Doch nun weiter zu sogenannten „tierschutzgerechten“ Nutztierhaltungen.

Tierquälerei in einem bayerischen Geflügelmastbetrieb:

Tierschützer decken Putenmastskandal auf

13.05.2014, 14:09 Uhr | ag

Heimliche Videoaufnahmen vom Tierschutzverein „Soko Tierschutz“ dokumentieren katastrophale Zustände in süddeutschen Geflügelmastbetrieben. (Quelle: SOKO Tierschutz e.V.)

Brutal  niedergeknüppelte Puten, halbtote Tiere, die auf den Müll geworfen oder illegal geschächtet werden: Die Bilder, die in verschiedenen bayerischen Geflügelmastbetrieben von der SOKO Tierschutz heimlich aufgenommen wurden, sind schockierend. Alle Firmen seien Zulieferer von „Hubers Landhendl“, so die Organisation. Die Firma beliefert unter anderem Rewe, Edeka, Penny und das Oktoberfest.

Jetzt haben die Tierschützer Strafanzeige wegen Tierquälerei gegen die Mastbetriebe gestellt. Die zuständigen Veterinärämter seien zu einer „schnellstmöglichen und umfassenden Aufklärung der Vorwürfe“ aufgefordert, sagt ein Sprecher des bayerischen Verbraucherschutzministeriums.

Katastrophale Zustände in den Geflügelbetrieben

SOKO  liegen Videoaufnahmen von insgesamt sechs Farmen vor. Über zwölf Monate recherchierten die Tierschützer zu dem Thema und dokumentierten die Mast und Tötung der Tiere auf den Farmen, Antibiotikaeinsatz und das brutale Verladen der Tiere. In den Farmen fanden sich teils kistenweise Antibiotika, Puten wurden beim Verladen aus mehreren Metern Entfernung in die Transportboxen geschmettert und in den Farmen vegetierten schwache, kranke und schwerstverletzte Tiere vor sich hin.

SOKO Tierschutz

Tierschützer decken Putenmastskandal auf

Die Bilder aus verschiedenen bayrischen Geflügelmastbetrieben sind schockierend. Video

Tierquälerei ist an der Tagesordnung

Die aktuellen Aufnahmen aus einem Betrieb in Schwaben, südlich von Dillingen, übertreffen selbst die schlimmsten bisher bekannten Bilder aus der Putenmast. Wahllos drischt ein Arbeiter mit einem Knüppel auf die Puten ein, Tiere mit deutlichen Lebenszeichen werden zu den toten in die Mülltonne geworfen. Vor der Tür schlitzt der Arbeiter teils verletzte Puten systematisch bei vollem Bewusstsein auf. Das Fleisch wird ab Hof in Direktvermarktung angeboten.
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vom 9. Oktober 2016

Liebe Freunde der Tiere,

heute geben wir Ihnen einen interessanten Text von Sabine Becker mit dem Titel  „Rassismus und Tierleid“ zum Lesen:

Rassismus muss grundsätzlich bekämpft werden. Hierbei geht es darum, jene, die von einer wie auch immer gearteten Gruppe verachtet, verfolgt oder getötet werden, vor Leid, Schmerz und Demütigung zu bewahren.

Nun ist der Mensch nicht allein auf diesem Planeten. Es gibt sehr viele andere Lebewesen, die, wie der Mensch, im Zuge der Evolution entstanden sind und oft schon sehr viel früher als er. Diese Lebewesen haben eine ganz andere Nase, eine ganz andere Haut und eine der menschlichen Gestalt nicht oder kaum ähnliche Erscheinungsform. Ein Fell haben manche, Schuppen oder Federn. Andere Sprachen sprechen sie, die wir nicht oder kaum verstehen. Sie haben die gleiche Sinneswahrnehmung wie der Mensch, sogar in einer sehr viel besseren Ausformung. Ihre Sinne sind so viel schärfer ausgeprägt als unsere. Sie fühlen gleich, sie verfügen über die gleiche Bandbreite an Gefühlen. Wie der Mensch empfinden sie Freude und Trauer, Wut und Liebe, wie der Mensch sorgen sie für ihre Kinder und verteidigen sie, naturgemäß. Wie der Mensch suchen sie die Nähe zueinander, entwickeln Freundschaften, haben Vorlieben und Abneigungen, ganz individuell.
 Tiere sind ebenso leidensfähig wie der Mensch. An diesem Fakt kann nicht länger gerüttelt werden. Es tut ihnen so weh wie uns, wenn sie geschlagen, erstochen, geschächtet werden, und sie haben ebenso panische Angst, wenn sie, wie die Lebewesen mit Schnäbeln und Federn, ohne Betäubung in die Schlachtmaschinen gehängt werden, kopfüber. Für Schweine, Schafe, Rinder oder Schafe ist es ebenso brutal und schmerzhaft,  wenn sie auf engstem Raum ohne Bewegungsfreiheit mit Massen von hochgestressten Artgenossen zusammengepfercht im eigenen Kot dahinvegetieren müssen. Wie einem Menschen tut es Affen, Hunden, Katzen, Ratten und Mäusen entsetzlich weh, wenn sie im Tierversuch gefoltert werden, wenn ihnen der Schädel aufgebohrt oder der Bauch geöffnet wird, ohne Betäubung, um irgendwelche Reaktionen beobachten zu können. Man durchtrennt ihnen vorher die Stimmbänder, bei Hunden „entbellen“ genannt, um durch die Schmerzensschreie nicht im Forschen behindert zu werden. Sie alle leiden, unterschiedslos, wie wir. Sie verstehen nur nicht, warum sie so leiden müssen.

Verteidigt man die Rechte der Tiere und macht auf die Ungeheuerlichkeiten aufmerksam, die deren Folter bedeutet, erntet man Unverständnis oder gar Empörung. „Aber das sind doch nur Tiere!“ Nur Tiere? Diese Aussage ist Ausdruck von radikalem Rassismus. Tiere haben eine andere Nase, einen anderen Körper, eine andere Hautbeschaffenheit, ein Fell und eine andere Sprache, aber die gleiche Empfindungsfähigkeit. Gleicher Schmerz, gleiche Verzweiflung. Wo bleibt an dieser Stelle das Mitleid, die Empörung über Grausamkeit und Folter, über eine willkürliche Abwertung von Lebewesen aufgrund ihrer Andersartigkeit?

Wer sich mit Rassismus ehrlich auseinandersetzt, kommt am brutalsten Rassismus, den der Mensch hervorgebracht hat, Speziesismus genannt, nicht vorbei. Alles andere ist Verdrängung und Heuchelei. Es ist ein Entweder – Oder. Entweder man will Leid verhindern oder nicht. Entweder man fühlt mit Gequälten oder nicht. Menschenleid anerkennen: ja, Tierleid: nein? Das ist eine anerzogene und nie hinterfragte Ideologie, für den Menschen eine hervorragende und immer passende Rechtfertigung von ausgeübter Folter an Wehrlosen. Sich wegen Rassismus im Land Sorgen zu machen, gleichzeitig aber überhaupt kein Problem mit millionenfachem grauenhaften Tierleid zu haben, zeigt den Grad der Verdrängung. Was ist mit uns passiert, dass wir nicht mehr (mit)fühlen, sondern nur noch verbissen Ideologien frönen können?

Wer sich um Ethik, Gerechtigkeit, Leidensfähigkeit und Rassismus ernsthaft Gedanken macht, kommt unweigerlich an den Punkt, wo er all diese Zusammenhänge erkennen und Verantwortung übernehmen muss. Wer gut handeln will, muss aufhören, Lebewesen zu quälen oder quälen zu lassen und ihnen stattdessen Leid und Tod ersparen. Es geht um alle Lebewesen der Erde, wir sind nicht die alleinigen Bewohner.

Es geht einzig und allein um den Fakt, dass Tiere, denen die Freiheit und das Leben, an dem sie hängen wie wir, genommen wird, dass Tiere, die den kompletten brutalen Prozess hindurch, von den Zwangsbefruchtungen, die schmerzhafteste Vergewaltigung weiblicher Tiere bedeuten, bis hin zum grausamen Foltertod in den Schlachtanstalten, schrecklich leiden. Entweder man ist bereit, diesen Fakt zur Kenntnis zu nehmen und in der Konsequenz das Leiden auch dieser unserer Mitlebewesen auf unserem Planeten zu beenden oder nicht.
 
Wer hartnäckig pro Fleisch und pro anderer Ausbeutung von Tieren argumentiert, hat entweder keine Ahnung von den jeweils herrschenden Zuständen, will sie nicht kennen, sieht sich als „Krone“ einer „Schöpfung“ und somit berechtigt, andere fremde Arten zu quälen oder verdient daran. Es ist ein Entweder – Oder, auch hier gibt es kein „ein bisschen schwanger“.
  Es geht um die willkürliche Bewertung von fühlenden Lebewesen aufgrund ihrer Erscheinungsform und fehlenden Möglichkeit, sich zu wehren. Tiere aus diesen anthropozentrischen Gründen zu quälen und ihnen das Leben zu nehmen, ist brutaler Rassismus. Das Ganze basiert auf und bleibt zementiert durch eine willkürliche Hierarchie der Lebensformen, die Religionen geschaffen haben. Bislang ist Rassismus gegen Tiere kein Thema im Mainstream unserer egozentrischen Gesellschaft. Die allgegenwärtige Tierfolter wird ausgeblendet, und zurechtgebogene, fadenscheinige Argumente sollen das allgegenwärtige Leid bestimmter Rassen rechtfertigen. Es ist sehr einfach, sich darüber hinwegzusetzen und egoistische Bedürfnisse geltend zu machen, man befindet sich damit in einer zahlenmäßig großen Gesellschaft.
 
Wer sich mit dem Thema Rassismus ernsthaft und gründlich auseinanderzusetzen bereit ist, wird nicht umhin kommen, endlich wahrzunehmen, dass täglich Millionen und Abermillionen von Lebewesen mit dem gleichen Lebenswillen und Lebensrecht wie der Mensch, der auch noch aus diesen Lebewesen hervorgegangen ist und ein Säuger ist wie sie, ignoriert und verraten werden. Jede Aufregung über Rassismus, die diesen Fakt ausblendet, gerinnt dadurch zu einer erbärmlichen Farce.
 
Wer die unerträgliche Folter von fühlenden Tieren billigend in Kauf nimmt, weil er auf sein Schnitzel, sein Würstchen und seinen Käse aus Tiermilch, auf seinen Gaumenkitzel nicht verzichten will, obwohl es gar kein Verzicht ist, weil es eine unüberschaubare Fülle an leckeren und hochwertigen, gesunden, alternativen pflanzlichen Lebensmittel gibt, macht sich schuldig an diesem Leid und muss sich den Vorwurf von Rassismus, von Speziesismus gefallen lassen. Vor allem aber verliert er seine Glaubwürdigkeit, wenn er über Rassismus das große Wort führt, von Gerechtigkeit und Freiheit schwadroniert, denn vor dem Hintergrund der gefolterten, hochtraumatisierten, komplett ignorierten und im Stich gelassenen Schweine, Rinder, Schafe, Hunde, Katzen, Affen, Ratten und Mäuse wird solches Geschwätz entlarvt als das was es ist: aufgesetzt, geheuchelt und verlogen.
 
Es geht einzig und allein um den Fakt: Sie fühlen wie wir.
Any Lives matter! 
Sabine Becker 27.09.2016

Dies war ein Auszug der wesentlichen Teile des Textes von Sabine Becker. Den kompletten Text finden Sie hier:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1825&Itemid=115

Herzliche Grüße
für pro iure animalis

Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos

Weitere Infos unter:
www.pro-iure-animalis.de

V.i.S.d.P.:
Bornergasse 45  |  76829 Landau  |  06341-899040  |  hoos@pro-iure-animalis.de Kontakt:
Dr. Gunter Bleibohm
  |  bleibohm@pro-iure-animalis.de

Harald Hoos  hoos@pro-iure-animalis.de

Unvereinbar mit unserer Moral

Lieber Tierfreund,

Ermittler von Animal Equality haben in den vergangenen Wochen in einem englischen Vorzeige-Milchbetrieb mit versteckten Kameras gefilmt und massive Tierquälerei aufgedeckt. Der Betrieb bezeichnet sich als Öko-Hof und beliefert die Müller Milk Group. Dabei handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der deutschen Unternehmensgruppe Theo Müller (u. a. „Müllermilch”).

Die Aufnahmen zeigen, wie kleine Kälber von den Arbeitern geschlagen, getreten und brutal zum Aufstehen gezwungen werden. Mütterkühe, die gerade entbunden haben, werden immer wieder getreten und durch das Zuschlagen von Metallgattern verletzt. Viele Milchkühe können kaum gehen und leiden offenkundig an qualvollen Schmerzen.
 
Wir haben das gesamte Filmmaterial an die örtlichen Behörden weitergeleitet und fordern strafrechtliche Konsequenzen für den Betrieb und seine Täter. Viele Medien in Großbritannien, unter anderem die BBC, berichteten bereits über den Fall.

Lesen Sie unseren Bericht und schauen Sie, welche Grausamkeiten sich hinter der Milchproduktion verbergen können.

Unsere Recherchen zeigen leider immer wieder, dass die Lebensbedingungen der Tiere in keinster Weise den Werbeversprechen der Nutztierindustrie entsprechen. Deswegen ist es so wichtig, diese Zustände ans Tageslicht zu bringen und möglichst viele Menschen über die Hintergründe der Milchindustrie aufzuklären. 

Bitte helfen Sie mit, diese Zustände öffentlich zu machen, indem Sie das Video verbreiten!

Herzliche Grüße

PS: Wenn Sie uns helfen möchten, auch in Zukunft den Tieren in Tierfabriken unsere Stimme zu geben, werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie

 Du bist ein Teil von etwas GROSSEM.

Ritalouisa, als ich das Recherchematerial von unserer globalen Lebendtierexport-Kampagne gesehen habe, war ich zutiefst erschüttert. (Und ich bin mir sicher, dir geht es gleich.) Vielen Dank, dass du deine Stimme für diese verängstigten Tiere erhebst. Du sollst wissen, gemeinsam sind wir stark. Bereits Millionen von Menschen treffen weltweit mitfühlendere und nachhaltigere Entscheidungen für die Tiere und unseren Planeten.

Das Team von Animals International ist in vielen Teilen der Welt vertreten: Egal wo, ob in Australien, Asien, Europa oder Südamerika nehmen wir einen Wandel war, wenn sich Menschen bewusst werden, dass die Massentierhaltung immer mit viel Leid verbunden ist. Auch ich erkannte, dass ich nicht Teil dieses Systems sein muss. Dies gab mir Mut und Hoffnung, mich für eine mitfühlendere Welt einzusetzen. Es ist unglaublich toll zu wissen, dass jeden Tag mehr und mehr Menschen köstliche, tierfreundliche Lebensmittel genießen. Vergiss nicht, mit jeder Mahlzeit setzt du ein klares Statement 🙂

Jetzt aber! Nein ich habe nicht auf deine Überraschung vergessen 😉 Schau dir dieses super süße Video von geretteten Kühen an, die so leben, wie es jedes Tier verdient hat 🙂
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Eine Geschichte, die zu Herzengeht

Dann teilen Sie doch die berührende Geschichte der drei Hahnenbrüder

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Unser Fleisch

Sehr geehrte Landwirte in Deutschland

bitte verkauft eure Rinder und Schafe sowie auch Pferde, die das Gnadenbrot verdienen nicht an Händler, welche eure Tiere in Drittländer transportieren bzw. verschiffen. Sie werden grausam transportiert, viele  verenden qualvoll ohne Wasser und an Hitze auf den endlosen tausenden von Kilometer . Man sieht Tiere weinen, wenn sie grausam gequält und misshandelt werden!! Sie empfinden wie wir Menschen Schmerz und Leid und sind ein Teil unserer  Menschheit.Millionen Tiere werden jedes Jahr durch Europa gekarrt bis nach Nordafrika. Rinder und Schafe sind oft tage- oder wochenlang eingepfercht auf Lastwagen und Schiffen unterwegs.Politiker, wissen davon und unternehmen nichts dagegen da es nur um den Profit geht!!!!!!!!!!!!!!!!!

Obwohl auch Tiertransporte in die EU-Länder schon mit sehr viel Leid und Qualen verbunden sind übertreffen die Transporte in Drittländer diese unendlich!

Der Tierschutz endet nicht an der Grenze sondern geht bis zu dem Endziel!!

Die Tiere werden ohne Betäubung geschlachtet!! Die Schreie sind unermesslich!

Z.B  werden Rindern im Libanon  brutal lebendig die Augen ausgestochen und lebendig die Sehnen an den Beinen zertrennt bevor sie in den Schlachthof getrieben werden – ein unsagbares Leid !!!!!

Sie werden vorwiegend nach Ägypten, Irak,Türkei und Libanon transportiert.

Können Sie diese grausamen Quälereien und Leiden Ihrer Tiere mit Ihrem Gewissen verantworten.??????

Bitte beenden Sie die Massenproduktion der Tiere, es kann nicht sein das auch männliche Kälber nach der Geburt schon einen grausamen Tod erleiden müssen.!!  Die Menschen in Europa denken um und essen immer weniger Fleisch und stellen auf andere Milchprodukte (z.B. Soja- und Hafermilch) um.

Wie kann es sein das Sie Ihre eigenen Tiere diesen Qualen  und unendlichen Grausamkeiten aussetzen??? Sie füttern und versorgen Ihre Tiere täglich und haben doch auch einen Bezug zu ihnen.

Ich appelliere im Namen des Tierschutzes an Ihre Verantwortung das Leid und die unsäglichen Qualen Ihrer Tiere mit allen Mitteln zu verhindern!!

44:21

21.11.2017 ZDF – 37 Grad – Geheimsache Tiertransporte .

Wir wenden uns auch an alle Menschen, denen Tierschutz am Herzen liegt und die mithelfen dieses Massaker an Tieren zu verbieten!!! Bitte verteilen Sie dieses Mail weit gestreut weiter!!! Die Bevölkerung muss über diese grausamen Tiertransporte informiert werden!!

Im Namen der gequälten und misshandelten Tiere

Alexandra Bräutigam

Unabhängige Tierschutz – Union Deutschland

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