Verwahrobjekt Pflanzwirbach
Unabhängige Tierschutz – Union Deutschlands
Allianz für Tierrechte -Tierrechtsvereinigung zum Schutz der Tiere vor Mißbrauch
* Arbeitskreis „praktischer Tierschutz“ der Tierschutzpartei
* bundesweite Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen, Initiativen und Einzelpersonen
* Ansprechpartner im Netzwerk bundesweiter Tierschutz-Notruf 0700 – 58585810
* Thüringer Landesvorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz
– Die Tierschutzpartei –
Harald von Fehr – Tüttleber Weg 13 – 99867 G o t h a
Tel:(03621) 50 66 10 # Fax: (03621) 50 66 11
Mail: harald.von-fehr@tierschutz-union.de
Gotha, den 28.06.2009
An die Thüringer Tierschutzvereine und Tierheime
vorzüglich die, die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen sind.
Nachfolgend ein Bericht, der sich aus den Ermittlungen über den Umgang mit hilfebedürftigen Tieren in dem sogenannten Tierheim Pflanzwirbach in den Jahren seit dessen Gründung 1993 bis in die jetzige Zeit hineinreichend, ergibt.
Nur einige Bilddokumente vom Januar 2007 (im Anhang) sollen Ihnen zeigen, wie „wohl“ sich doch allein Hunde und Katzen in diesem Verwahrobjekt fühlen müssen.
Im Gegensatz zu 2003 kann hier getrost von einer Verschlechterung der damals schon katastrophalen Verhältnisse in diesem Objekt – und welch Schande, bei Vorhandensein immenser Geldsummen – gesprochen werden.
Diesem Tierheim, dem die Mitgliedsvereine des Landesverbandes Thüringen, unter der Leitung des diktatorisch handelnden, das Ansehen des Deutschen Tierschutzbundes ausnutzenden und mißbrauchenden, ehemaligen DDR-Staatsanwaltes Gerd Fischer, im Jahre 2003 die Möglichkeit gaben, die Mitgliedschaft im Landesverband selbst zu lösen und somit das Recht einräumten, noch immer Mitglied im Deutschen Tierschutzbund zu sein.
Dieser Gerd Fischer hat schon immer seine Hände über dieses sogenannte Tierheim gehalten und wird es ebenfalls auch noch jetzt tun, obwohl die katastrophalen Verhältnisse in dieser Tieraufbewahrungsstätte jetzt öffentlich bekannt sind und obwohl darüber Kenntnis besteht, daß die amtierende Vorsitzende , Frau Gisela Prang, als Geschäftsführerin der RABS bereits im Januar 2008 abberufen wurde. Ein Schelm, der Böses da vermutet.
Möge sich dieser Gerd Fischer in der nächsten Mitgliederversammlung des Landesverbandes doch dazu äußern (das sollte die Forderung der Mitgliedsvereine sein) – wird jeder dann erkennen, wessen Rhetorik so manche naive Tierfreunde aufgesessen sind und offenen Herzens sich voll und ganz für hilflose Tiere Einsetzenden das Vertrauen entzogen haben.
Tierschutz ist Menschenschutz – dabei sollte auch die Menschenkenntnis eine Rolle spielen.
Ein Verwahrobjekt – kein Tierheim von April 2006 – Mai 2009
Dreijähriger Verhandlungsmarathon bestätigte Vorwürfe gegen Pflanzwirbach
Von Tierschützern 1992 geplant, wurde ab 1993 in Pflanzwirbach, Marktleite 7, 07407 Rudolstadt, aus einer Altbausubstanz in den Folgejahren mit Unterstützung der Städte Saalfeld und Rudolstadt und deren ansässige Tierschutzvereine sowie der RABS ein Objekt zur Verwahrung von Tieren.
Der am 01.06.1993 gegründete Verein „Tierheim Pflanzwirbach“ wurde am 23.03.1994 beim AG Rudolstadt eingetragener Verein (e.V.) mit der Vereinsregister-Nr. 309.
Obgleich er nicht so eingetragen, nannte und präsentierte er sich jedoch in all den Jahren als „Tierheimverein Pflanzwirbach e.V.“, wickelte sämtliche Geschäftspost unter diesem Namen ab, ja erhält sogar bis heute immense Gelder von Städten und Gemeinden, glauben diese doch noch immer, daß dafür ihre Pflichtaufgaben nach Recht und Gesetz wahrgenommen würden.
Bestandskräftige diesbezüglich notwendige Verträge existieren jedoch bis heute nicht.
Wäre da jetzt nicht ein Klageprozeß, der sich über 3 Jahre hinzog, vor dem AG Gotha abgelaufen, der gegen einen langjährigen integeren Tierschützer aus Gotha, wegen angeblich unwahrer Behauptungen geführt wurde, könnte sich dieser Pseudo-Tierheimverein auch weiter in der Öffentlichkeit so nennen. Die breite Öffentlichkeit sowie die zahlenden Gemeinden hätten keine Kenntnis darüber, wie auch von den dortigen katastrophalen Verhältnissen, erhalten – vieles wäre nicht ans Tageslicht gekommen.
Wagte sich doch dieser langjährige „böse“ Tierschützer aus Gotha, ein Herr Harald von Fehr, Kooperationsleiter der „Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands“ und Landesvorsitzender von Thüringen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei – lange angeprangerte unhaltbare Zustände in dem Pflanzwirbacher Verwahrobjekt im April 2006 im Internet zu veröffentlichen.
Ja, wäre es nicht zu diesem Prozeß gekommen, könnte der Pseudo-Tierheimverein Pflanzwirbach auch weiter, wie in all den Jahren seit seinem Bestehen, tierschutzwidrig mit den ihm anvertrauten Tieren umgehen. Wie ausreichend vorgeladene Zeugen, Schrift – und Bilddokumente in diesem Prozeß bestätigten, wurde und werden Hunde, Katzen und Kleintiere nicht ihrer Art und ihren Bedürfnissen gerecht werdend, untergebracht und mit ihnen umgegangen.
Begründete Anzeigen und gerichtliche Anhörungen tierschutzwidrigen Umgangs mit Tieren in und durch diese Einrichtung gab es in der Vergangenheit mehr als genug. Doch konnten bisher derartige Vorwürfe stets geschickt im Keime erstickt und Widersacher mundtot gemacht werden.
So wurden bis in die heutigen Tage, in diesem Pflanzwirbacher Verwahrobjekt, wie Bild – und Videomaterial sowie Zeugen übereinstimmend belegten, die dort untergebrachten Hunde in ihren Innen- wie Außenzwingern ohne Schutzhütte, mit oder ohne Palette sowie zum Großteil ohne Beschäftigungsspielzeug, ohne ausreichenden, für eine Vermittlung so wichtige Streicheleinheiten und Sozialkontakt und ohne ausreichende Bewegung außerhalb der Zwinger verwahrt,
Katzen standen in früheren Jahren nicht ausreichend Körbchen, heute vorwiegend an den Wänden befestigte Plastrohre zur Verfügung, die keinesfalls den Katzen einen Wohlfühlplatz bieten und für ältere Katzen unerreichbar sind, fehlt doch der erforderliche Aufstieg. Notwendige Kletter- und Kratzmöglichkeiten sowie Spielzeug wurde damals, wie heute, nach Zeugenaussagen, kaum bereit gestellt, würden, nach Aussage eines Objektmitarbeiters, die Katzen ja ehe alles „zerpflücken“.
Die lieblos – kalte Unterbringung von Katzen und oft ihrem Nachwuchs in der Quarantäne sorgt ebenfalls nicht für einen gesunden Bestand dieser Tiere.
Hunde und Katzen, vorwiegend Jungkatzen sowie, fast ausnahmslos in Kleinkäfigen gehaltene Kleintiere, die Probleme unterschiedlichster Art verursachten bzw. darstellen, erhalten nicht die Chance auf ein weiteres Leben, konnten mehrere Zeugen aussagen, sowie Dokumente belegen, wie ohne vernünftigen Grund, Tiere in dem Objekt euthanasiert wurden.
Bürger, die z.B. für Katzenbabys eine Bleibe suchen, sollten diese folglich nicht nach Pflanzwirbach bringen, werden diese vermutlich mit dem Argument: „Was sollen wir mit so vielen Katzen?“ den Tag nicht überleben.
Wie weiter durch den Klageprozeß, unerwartet und unfaßbar ans Licht kam, werden Kleintiere, wie Mäuse, Ratten, Hamster, Meerschweinchen, Zwergkaninchen und sogar Katzenbabys von den Mitarbeitern dieses Verwahrobjektes nicht als lebenswerte Geschöpfe angesehen und dementsprechend behandelt. So werden sie auch als „Schlangenfutter“ an deren Halter gegen eine Spende abgegeben bzw. Mitarbeiter nehmen sie für zu Hause gehaltene Schlangen mit. Wie Detekteirecherchen ergaben, bereitet den Mitarbeitern auch. keine Probleme, Katzen zu Studienzwecken abzugeben. Auch daß von Tierfreunden dem Objekt anvertraute Mäuse von einer Mitarbeiterin an den eigenen Hund verfüttert und Kaninchen zum Jahresende geschlachtet und verspeist wurden, brachte erst ein Zeuge ans Licht.
Vorkommnisse, die bei den an insgesamt 7 Verhandlungstagen anwesenden Zuschauern dieses Prozesses für kaum zu bremsende Empörung sorgten.
Daß natürlich über solche und ähnliche Vorgänge nichts nach Außen dringen darf bzw. durfte, belegen Beendigungen von Arbeitsverträgen und Hausverbote, sowie Zeugenaussagen und Passagen in Tierheimordnung und Arbeitsvertrag dieser Einrichtung.
Daß in einem total veralgtem Tümpel, laut Aussage der Objektleiterin, im Sommer Wasserschildkröten leben müssen, ist für einen Exotenfreund ebenso nicht nachvollziehbar, wie in der kalten Jahreszeit diese Tiere bei abgesenkter Temperatur in einem Trog ohne Futter Winterschlaf halten müssen, werden doch durch eine solche Haltung die Tiere nach Expertenmeinung krank bzw. sterben.
Untergewichtige (< 500 gr.) Igel sollten Tierfreunde vor Einbruch des Winters keinesfalls nach Pflanzwirbach geben, werden dort Unterweisungen, wie mit solchen Tieren umzugehen ist, nicht durchgeführt. In den Winterschlaf gebracht, überleben diese Tiere, aufgrund zu geringer Fettreseven, die kalte Jahreszeit nicht, wie an einem Beispiel durch Zeugenaussage bestätigt wurde.
Zu Hause selbst den eigenen Hund an der Kette gehalten, legt die Objektleiterin, ist sie doch stolze Besitzerin eines Nachweises über die erfolgreiche Teilnahme an einem Sachkundelehrgang für Distanzimmobilisation, wie 2002 zwei Überprüfungskommissionen des Landestierschutzverbandes bitter erfahren mußten, Hunde zum Verbringen generell wohl mit der Teleinjektwaffe in Narkose.
Dem Bericht zufolge: „Gerade bei Hunden kommt auch der Äußerung, einen angebundenen Hund betäubt man generell, da zu wenig Zeit wäre und man nicht so viel Aufhebens machen sollte, eine Schlüsselbedeutung zu. Hunde generell zum Verbringen zu betäuben ist nicht tierschutzgerecht, da unzulässig und ohne nachgewiesene Notwendigkeit Betäubungsmittel eingesetzt werden (§ 5 TSchG).“
Zusätzlichen Kommentar zum bereits Gesagten können wir uns wohl ersparen.
Weitere Recherchen würden ganz gewiß noch weitere Ungereimtheiten in dem Verwahrobjekt Pflanz-wirbach zu Tage fördern, wollen wir es jedoch vorerst damit bewenden lassen.
Die Städte und Gemeinden müssen sich nun die Frage gefallen lassen, ob sie auch weiterhin bereit sind, einem so arbeitenden Verein ihre Pflichtaufgaben zu übertragen und diesen auch weiterhin so großzügig, wie bisher, unterstützen zu wollen.
Versuchte auch der diktatorisch handelnde Thüringer Landesverbandsvorsitzende, Gerd Fischer, mit seinem Machtwahn ihm unbequeme Tierschützer mundtot zu machen und das Ansehen des Deutschen Tierschutzbundes auszunutzen und zu mißbrauchen, brachte er jedoch nicht die Courage auf, diesem Verein den Laufpaß zu geben, er ist somit noch ein Mitgliedsverein des Deutschen Tierschutzbundes.
Und wer von den Thüringer Vereinen oder Tierheimen möchte sich mit Pflanzwirbach identifizieren?
Dem Deutschen Tierschutzbund sei jedoch, schon allein um seinen Ruf zu wahren angeraten, sich von Mitgliedsvereinen zu trennen, die so mit hilfesuchenden Tieren umgehen.
Im Namen der Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands sowie der Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
mit freundlichen Grüßen
Harald v. Fehr, Kooperationsleiter und Landesvorsitzender
PS.: Ich glaube, daß Sie jetzt das erfahren haben, was man Ihnen bisher verschwieg.
Sehr geehrter Interessent dieses Beitrages,
zu Ihrer Information – das Thema “Pflanzwirbach” ist noch lange nicht beendet.
Wurde doch der drei Jahre andauernde Prozeß von einem befangenen Amtsrichter des Amtsgericht Gotha mut- und böswillig zu Gunsten der dortigen “Objektmitarbeiter” entschieden, obgleich mehr als ausreichend Bild- und Videomaterial, Eidesstattliche Versicherungen, Detekteiberichte, Protokolle, Zeugenaussagen und anderes Beweismaterial vorgelegt wurde.
Beweist dieser Fall doch wieder eindeutig, wie “groß” das Herz der Justiz in Deutschland für die Tiere ist und Richter wirklich glauben, sie könnten sich alles erlauben, ohne Recht und Gesetz einzuhalten.
Wir werden in unregelmäßigen Zeitabständen diese “endlose Geschichte” in loser Abfolge weiterführen.
Bleiben Sie deshalb mit uns in Verbindung.
Harald von Fehr












